Horst Ueberbrück
Meistens sind es ja die Frauen, oder Kinder, die nach einem Hund drängen. Als erstes habe ich mich mehrere Jahre dagegen gewehrt einen Hund anzuschaffen, da es doch einige Einschränkungen gibt, Urlaube, Kurztripps, Motorrad fahren usw. Wenn ein Tier angeschafft wird, dann muß man dafür da sein und das ohne Einschränkungen. Die Hartnäckigkeit meiner Frau ließ mich jedoch so langsam erweichen. Jetzt kam die Frage welche Rasse, woher, wieviel ausgeben, Tierheim oder Zuchthund. Ein Golden Retriever oder Labrador sollte es sein, da es ein idealer lieber Familienhund ist. Wie der Zufall es will kamen wir an einen fünfjährigen Retreiver eines Freundes, der ihn nicht mehr aus Zeitmangel haben wollte. Er lebte vier Wochen bei uns im Haus, dann kam das was nicht kommen sollte, er biß den Nachbarn.
Freund angerufen, er solle den Hund wieder abholen, war uns ein zu großes Risiko.
Das Thema Hund war erst mal vom Tisch, für zwei Jahre. Innerlich war ich erst einmal froh, dass es vorbei war, ohne dass meine Frau etwas davon merkte.
Naja, da war er plötzlich, der Mops. Wieder das Thema Hund. Hatte damals, als wir noch eine Katze hatten, bei unserer Tierärztin welche gesehen . Die hatte zwei Möpse und fand sie damals schon irgendwie putzig und knuddelig.
Wie kommt man an einen Mops war die nächste Frage. Internet macht es möglich reichlich Infos zu bekommen. Eine Mopsausstellung aufzusuchen wäre da nicht verkehrt. Zufälligerweise war zwei Wochen später in Wermelskirchen, unweit von uns entfernt, eine Mopsausstellung. Da haben wir Sabine Tegethoff-Ostberg kennen gelernt, die uns sagte, dass sie demnächst Möpse züchtet, die Witchpugs halt. Jetzt sind wir stolze Besitzer von zwei Knuddelmöpsen und möchten sie nicht mehr missen!
|