Zur Startseite des Mops-Club Daniel Hiller
Projekt Mopshilfe
 
 
Freitag
03.
September 2010
35. Woche
der 246. Tag des Jahres
abnehmender Mond
SA 6:40 Uhr
SU 20:06 Uhr
Namenstage
Degenhard, Gregor, Sophie, Silvia, Phoebe
 
 
 
 
 
 
 
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Jutta Dahmen
 
Vor Jahren hätte mein Mann sich gerne einen Husky angeschafft. Das ging nicht, da wir zu dieser Zeit noch zu Miete wohnten und der Vermieter keine Haustiere erlaubte. Ich war darüber nicht traurig, da ich wusste, dass ich diesem Tier nicht hätte gerecht werden können. Zwar hatten wir einen großen Garten, doch hätte dem Hund der nötige Auslauf gefehlt, da mein Mann von morgens bis abends arbeitet.
Mit unserem Umzug in ein Eigenheim kamen immer öfters die Gedanken an ein Haustier. Da die Katze von meiner Schwägerin Junge bekommen hatte und man diese nur in gute Hände abgegeben  wollte, wurden wir so ganz schnell zu Katzeneltern auserkoren. Max und Moritz heißen unsere Kater und sind nun fünf Jahre alt. Bei meinem Mann war immer noch der Gedanke sich einen Hund anzuschaffen. Da ich gegen einen Husky war, sollte es jetzt ein Golden Retriever werden. Dieses konnte ich zum Glück für uns alle auch noch verhindern. Somit war das Thema Hund für lange Zeit bei uns auf Eis gelegt worden.
An dieser Stelle taucht wieder meine Schwägerin auf, die leider Ihren Hund Pascha über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Der kleine Shitzu von Ihr trauerte so sehr, dass man darüber nachdachte, einen neuen Spielkameraden ins Haus zu holen. Da mein Schwager sich schon lange einen Mops wünschte, wollte meine Schwägerin Ihn damit überraschen. Ich sollte Ihr bei Entscheidung, einen passenden Spielkameraden für Gipsy zu finden helfen und fuhr ahnungslos mit, ohne zu wissen, dass mich das Mopsfieber packen würde, um mich nie mehr los zu lassen. So fuhren wir zusammen zu einer Familie die noch zwei kleine Möpschen abzugeben hatte. Dies sollte mein erster Kontakt mit Möpse sein, die ich nur aus dem Fernseher kannte. Bei der Familie angekommen wurden wir von zwei grunzenden, liebreizenden , wunderschönen Mopseltern Schwanz wedelnd begrüßt . Ich war direkt so fasziniert von den Möpschen, dass man auf die Kleinen erstmals gar nicht achtete. Nach der lieben Begrüßung der Mopseltern waren die Kleinen an der Reihe. Scarlett (heißt heute Paula) tollte wie wild mit den Kindern der Familie herum. Sie wurde uns als lebendiger Wirbelwind ans Herz gelegt. Meine Schwägerin war sofort von Ihr begeistert und hatte so schnell ihre Wahl getroffen. Prinzessin (heute unsere Anna) wurde als sehr ruhig beschrieben. Anna lag friedlich im Körbchen und schlief.
Nach einem langen Gespräch konnte meine Schwägerin die kleine Paula mit nach Hause nehmen. Da ich sie unterwegs auf meinen Armen hielt und mir die kleine Dame näher betrachten konnte, war ich mir noch nicht ganz klar ob ich sie hübsch oder eher hässlich finden sollte. Jeder Mensch der so viele Warzen im Gesicht hat, würde man auch nicht als schön bezeichnen. Doch von dem Zauber der von diesen kleinen Wesen ausging, blieb auch ich nicht verschont.
Abends fuhren mein Mann und ich das neue Familienmitglied besuchen. Paula tobte mit Gipsy durch den Garten und war einfach nicht zu bremsen. Peter, mein Mann, blieb auch nicht unberührt von dem Liebreiz, der von dem Möpschen ausging.
Den nächsten Tag ging mir der kleine Mops, den sie in der Familie Prizessin nannten, nicht aus dem Kopf. Ich rief meine Schwägerin an, ob sie mir die Telefonnummer von der Familie geben könnte. Diese rief ich am nächsten Morgen an um zu fragen, ob sie mir die Prinzessin (heute Anna) anvertrauen würden. Die Dame zögerte, da sie mit dem Gedanken spielte, Anna selbst zu behalten. Anna wurde mit der Flasche großgezogen und war ihnen deshalb besonders ans Herz gewachsen. Man wollte es sich noch mal überlegen und sich gegebenenfalls bei mir melden. Zum Glück dauerte es nicht lange und das Telefon klingelte. Man teilte mir mit, wenn ich Anna ein neues zu Hause geben möchte, ich sie aber sofort holen sollte.
Mit meiner Schwägerin fuhr ich zusammen zu der Familie, wo mir im Hausflur schon drei weinende Kinder entgegen kamen, die den Abschied des kleinen Mopses nicht miterleben sollten. Drinnen kam eine nach Nudelsuppe riechende Anna auf mich zu und fing an mein Gesicht abzuschlecken. Ich roch nun wie der kleine Mops auf meinem Arm und mir war klar, dass war die beste Entscheidung, die ich jeh getroffen habe.
Bei uns zu Hause wurde Anna zuerst argwöhnisch von Max und Moritz beäugt. Meine Töchter, beide schon erwachsen, waren außer sich vor Freude. Jetzt musste ich nur noch meinem Mann klar machen, dass aus einem Husky ein Mops geworden war.
Als Peter am Abend nach Hause kam, war er ganz erstaunt, was Paula der Mops seiner Schwester bei uns im Garten macht. Ich erzählte das seine Schwester Paula nicht vertragen könnte und wir sie morgen wieder zurück bringen müssten. Er meinte man solle erst mal abwarten. Peter sah sich das Möpschen lange an und ich sah wie es in seinem Kopf am arbeiten war. Er überlegte wohl, wie er mich am besten dazu überreden konnte, dass Möpschen zu behalten. Bei der Eröffnung das es sich bei dem Mops nicht um Paula sondern um unser Möpschen Anna ging war er aus dem total aus dem Häuschen .
So ist Anna zu uns gekommen und hat damit unser ganzes Leben verändert und wo ein Mops Platz hat, ist auch noch Platz für einen Zweiten. Den hat unsere Jule voll und ganz eingenommen. 
Um nichts in der Welt möchten wir die beiden missen.
Peter, du fragst was wir an unsere Möpschen so lieben.
Es ist ihr liebes, zum Teil stures, witziges, fideles, duldsames, lebensfrohe, friedliches, charmantes, schlaues, einzigartiges Wesen, das einen so gefangen nimmt und nie mehr los lässt.
 
 
Liebe Grüße
Jutta, Anna und Jule
Peter Bömer [2006-12-13 21:50:15]drucken
 
 
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