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Projekt Mopshilfe
 
 
Freitag
03.
September 2010
35. Woche
der 246. Tag des Jahres
abnehmender Mond
SA 6:40 Uhr
SU 20:06 Uhr
Namenstage
Degenhard, Gregor, Sophie, Silvia, Phoebe
 
 
 
 
 
 
 
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Was kostet ein Mopswelpe?

Das ist am häufigst gestellte Frage eines Mopswelpensuchenden. Zu dieser Frage möchten wir an dieser Stelle einige Antworten geben und zum Nachdenken anregen.

  Möchten Sie daß Ihr neues Familienmitglied so zu Ihnen anreist?

Finden Sie diese Unterbringung optimal?

Nehmen Sie schlechte Sozialisierung und die Konsequenzen für den Rest seines Hundelebens in Kauf?

Stellen Sie sich so den Grundstein der Ernährung Ihres Lieblings vor?

Dann ist die Antwort auf Ihre Frage 150.- € bis 600.- €. 

Bei solchen Beträgen sind natürlich unseriöse Züchter nicht fern, die Welpen -
allen voran gerade gängigen Moderassen - aus dubioser Quelle zum
"Schnäppchen-Preis" anbieten.
 
Hunde zum "Schnäppchenpreis" besitzen selten Papiere eines anerkannten
Hundeverbandes. Die Welpen stammen meist von Hinterhof-Vermehrern oder aus
illegalen Auslands-Importen. Es wurde bei der Verpaarung der Elterntiere
keinerlei Wert auf Gesundheit, Wesensfestigkeit, Sozialisation und andere
züchterische Aspekte gelegt.
 
Hundemütter nur ausgebeutete „Wurfmaschinen“
 
Die Mutterhündin wird meist in katastrophalen hygienischen Umständen gehalten
und fristet ihr trauriges Leben als Welpen-Wurfmaschinen; ihre Welpen werden
weder entwurmt noch geimpft.
 
Nicht selten sind solche Welpen bereits krank, wenn sie dem Welpenkäufer
übergeben werden. Viele leiden unter genetischen Defekten oder Infektionen, die
bereits in den ersten Lebensmonaten zum Tod führen. Lassen Sie sich nicht
täuschen, wenn die Welpen klein und weich herumtollen.
 
Lassen Sie sich keinesfalls von einem vermeintlich günstigen Kaufpreis blenden.
Der Kauf eines Welpen zum Dumping-Preis kann den Welpenkäufer teuer zu stehen
kommen. Tierarztrechnungen von mehreren tausend Euro und oft ein viel zu kurzes,
durch Krankheit schwer beeinträchtigtes Hundeleben, sind keine Seltenheit.

 

Man sieht sie auf Parkplätzen, vor großen Einkaufszentren und sogar mitten in der Stadt: Illegale Tierhändler, meist aus einem unserer östlichen Nachbarländer, die mit dem Mitleid der Tierfreunde spekulieren und ihre verwerflichen Geschäfte ganz offen abwickeln.

Der Leidensweg der Tiere beginnt nicht erst beim Schmuggel, sondern bereits in den Herkunftsländern, wo Zuchtfabriken für Nachschub auf dem Rassehunde - Markt sorgen.
Die Umstände dort sind oft mehr als bedenklich und das Leid der Hündinnen, die als regelrechte Gebärmaschinen dienen, ist unbeschreiblich.
Die Zustände in diesen Hundezuchtfabriken sind denen von Hühnerbatterien und Schweine- Massenhaltung nicht unähnlich:
In engen, meist lichtlosen Zwingern vegetieren verwahrloste Muttertiere vor sich hin, die oft zu schwach und zu krank sind, um ihre Jungen zu ernähren.
Die Jungtiere werden viel zu früh von den Muttertieren genommen. Als Folge davon erweisen sich die Tiere in ihrer späteren Entwicklung als verhaltensgestört, aggressiv oder extrem aktiv, und sind oft lebenslang auf Medikamente und ärztliche Betreuung angewiesen.
Schwere Schäden fügen den Jungtieren auch die Medikamente zu, mit deren Hilfe sie auf den illegalen Transporten ruhiggestellt werden. Dass die jungen Hunde die meist als Privatfahrzeuge getarnten Schmugglerautos nicht durch Jaulen oder Bellen verraten, werden sie mit unkontrollierten Medikamentengaben in einen stundenlang, manchmal auch tagelang dauernden Dämmerzustand versetzt. Wasser und Futter gibt es bei diesen Schmuggeltransporten nicht oder nur in lebenserhaltender Menge.
Dementsprechend schlecht ist der gesundheitlich Zustand der Hundebabys, wenn sie das Ziel ihrer unfreiwilligen Reise erreichen.

Wie unmenschlich diese Schmuggeltransporte sind, erweist sich in der Tatsache, dass die Jungtiere nicht in Stückzahlen, sondern in Kilo Lebengewicht erfaßt werden, wenn sie an die illegalen Händler gelangen, denn etwa 30 Prozent der ursprünglich verfrachteten Hunde sterben auf dem Transport.

Oder hatten Sie solche Bilder vor Augen, als Sie der Wunsch nach einem Mopswelpen zu keimen begann?

Die glückliche Mopsmutter mit ihren Welpen, gut versorgt und sauber untergebracht.

Welpen die von Anfang an mit engem menschlichen Kontakt  aufwachsen.

Welpen die mit artgerechtem Welpenfutter heranwachsen

Welpen die so lange als möglich mit ihrer Mama zusammen aufwachsen.

 

Welpen die toben und ihren Spieltrieb ausleben

Welpen die zusammen mit den Großen die Umwelt erkunden.

 

Glückliche und gesunde Mopsbabys

Das gibt es wirklich, Sie müssen nur mit offenen Augen auf die Suche nach Ihrem Mopswelpen gehen.  Und wieviel denken Sie nun kostet ein solcher Mopswelpe?   Zur Zeit bewegt sich der Preis zwischen 1000.- € und  1500.- €.

Sie haben durchgehalten und lesen immer noch, deshalb möchten wir Ihnen anschliessend einige Tipps geben, was Sie bei der Suche beachten sollten, damit Ihr Wunsch nach einem glücklichen, gesunden Mopsbaby in Erfüllung geht.

 

Lassen Sie lieber die Hände weg vom Hundekauf, wenn:
 
1) ein Züchter gleich mehrere Rassen anbietet. Das gilt besonders, wenn die angebotenen Hunde zu Moderassen gehören, die gerade „in“ sind.
 
2) Welpen über ein Drittel unter dem üblichen Marktpreis angeboten werden.
 
3) Die Welpen sogar noch günstiger angeboten werden, wenn Sie auf die Papiere verzichten.
 
4) Der Verkäufer den Hund nicht selbst gezüchtet hat.
 
5) Die Mutterhündin nicht zu besichtigen ist.
 
6) Der Welpe bei der Besichtigung unter 8 Wochen alt ist.
Vorsicht bei Parkplatzverkäufen!!!
 
7) Der Welpe auf einem Parkplatz, Rastplatz o.ä. übergeben werden soll.
 
8) Welpen und Mutterhündin ausschließlich im Zwinger oder gar in einem Käfig leben.
 
9) Ein Welpe Durchfall hat oder abgemagert und ungepflegt wirkt.
 
10) Ein Welpe extrem ängstlich und ermattet ist.
 
11) Hunde im Internet per Mausklick angeboten werden.

12) Züchter nur per Handynummer zu erreichen sind.
 
 
 
 Nehmen Sie sich Zeit:
1) Es wird nur eine, maximal zwei Rassen gezüchtet.
 
2) Sie dürfen jederzeit mehrere Male wiederkommen um sich umzusehen und um die Tiere kennen zu lernen.
 
3) Sie lernen beim Züchter nicht nur die Welpen sondern auch die Mutter kennen.
 
4) Die Welpen leben mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern zusammen. So lernen die kleinen Hunde das Sozialverhalten unter Artgenossen.
 
5) Die ganze Hundefamilie lebt mit im Haushalt und die Welpen werden im Haus und Garten und nicht in einem Zwinger aufgezogen. So lernen die Hunde im Alltag eine Beziehung zum Menschen aufzubauen.
 
6) Pro Jahr und Hündin gibt es nur einen Wurf Welpen.
 
7) Ältere Tiere, die zu alt für die Zucht sind, leben ebenfalls mit im Haushalt und werden nicht abgeschoben, weil sie kein Geld mehr bringen.
 
8) Der Züchter nimmt sich Zeit für Sie und beantwortet geduldig all Ihre Fragen.

9) Der Züchter lebt und züchtet in Deutschland mit festem Wohnsitz und ist mit einer Festnetznummer zu erreichen.

 
Susi Becker [2007-02-11 10:54:25]drucken
 
 
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