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Projekt Mopshilfe
 
 
Freitag
03.
September 2010
35. Woche
der 246. Tag des Jahres
abnehmender Mond
SA 6:40 Uhr
SU 20:06 Uhr
Namenstage
Degenhard, Gregor, Sophie, Silvia, Phoebe
 
 
 
 
 
 
 
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Christina Hepp
 
Hallo, ich bin Missi.
Ich möchte mich und meine Familie hier kurz vorstellen.
 
Angefangen hat alles am 20.09.03. An diesem Tag sah ich meine neue Familie das erste Mal. Ein großer Mann, und eine kleine rundliche Frau. Zwei nette Gesichter starrten mich an. Meine neue Mama war etwas nervös und aufgeregt an diesem Tag. Aber da sie sich schon seit Jahren einen Mops wünschte, auch verständlich. Sie hat mir mal erzählt, dass sie mit Hunden aufgewachsen ist und sie sich auch später einen wünschte. Und nicht irgendeinen Hund – ein Mops sollte es sein. Vorübergehend lebten bei meinen neuen Besitzern schon einmal Hunde. Ein Jack-Russel-Terrier (aber das ist schon Jahre her) und ab und zu war ein Mischling zu Besuch. Aber einen Mops hatten sie noch nie. Das sollte sich ändern, denn meine neuen Herrchen hatten sich sofort in mich verliebt. Obwohl ich damals schon nicht die kleinste war. Ehrlich gesagt, könnte man mich als eine kleine flauschige Kugel bezeichnen. Ich war gerade mal 5 Wochen alt und schon 1220g schwer. Schweren Herzens musste sie mich noch bei meiner Mopsmama lassen. Aber schon ein paar Tage später standen sie wieder vor meiner Wurfkiste. Und noch mal ein paar Tage später war es endlich so weit. Ich durfte eine große Reise in Richtung neues Leben machen.
Gleich am nächsten Tag musste ich zum Tierarzt. Impfen, chippen und eine große Untersuchung standen an. Wieder ein paar Tage später meinte der TA meine neue Mama solle mich zurückbringen, da sich inzwischen herausstellte, dass ich einen Leistenbruch, eine Lungenentzündung, einen Lungendefekt und Demodexmilben hatte. Aber ich durfte bleiben! Meine Mama gibt mich nie wieder her. Sie hat mich ganz doll gesund gepflegt!
Nach den ersten beiden Tagen durfte ich dann auch im Bett schlafen. Anfängliches „Hunde schlafen im Körbchen“ habe ich ihnen bald ausgeredet. Überhaupt habe ich einiges in der Familie verändert. Jetzt werden alle Aktivitäten so ausgerichtet, dass ich immer mit kann. Zum Beispiel Restaurant, Urlaub, Freunde und sogar das Motorradfahren hat meine Mama aufgegeben. Wo sollte ich denn da sitzen???
So lebten wir glücklich und zufrieden.
Ich hatte zwar einige Freunde in der Hundeschule und in der Nachtbarschaft, aber mit der Bewegung hatte ich es nicht so. Ich bin eher so der faule Typ. Da fiel meiner Familie ein, ein Baby würde mich auf trab halten und neuen Schwung in mein Leben bringen.
Wir fuhren am 18.12.04 zur Frau Braun und Papa fand Bezzi. Man war die springlebendig. Ein richtig kleiner Wirbelwind. Die nahmen die einfach mit! Aber nach 2 Tagen fand ich es doch toll. Zugegeben ich hatte einiges zum Putzen, bis sie nur noch nach mir roch. Mein eigenes Baby! Ich putze immer noch!
Bezzi musste auch zum TA. Die musste gleich übernacht nach München, da sie einen Gendefekt hat. Man war ich da alleine!
Jetzt sind wir Mamas Dreamteam.
Zugegeben, viele hielten meine Herrchen für verrückt. Schließlich drehte sich alles nur noch um uns. Und Möpse sind bei uns Zuhause eine wahre Seltenheit. Durch Zufall entdeckte mein Frauchen im Internet das Mops-Forum. Jetzt wissen wir, dass es auch noch andere gibt, die auch mopssüchtig sind.
Hin und wieder treffen wir uns mit denen zum spielen, toben und beschnuppern. Mama und Papa dürfen sich inzwischen mit den anderen Dosenöffnern unterhalten.
 
Es ist schön ein Mops zu sein! 
 
 
Peter Bömer [2007-03-24 11:29:41]drucken
 
 
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